Archiv für April 2018

Der Salon im Mai

Insgesamt drei Filme werden wir euch an unseren Mai-Terminen präsentieren.
Wütend und laut geht es am 08.05. bei uns los: Kurz vor ihrem Hamburger Konzert sind die SLEAFORD MODS schon bei uns auf der Leinwand zu sehen. Wir zeigen Christine Franz‘ BUNCH OF KUNST. In dem Film begleitet sie die von Fans, Kritikern und Mitmusikern zugleich gefeierte Band zwei Jahre lang; von Aufnahmesessions im Schlafzimmer-Studio bis zum großen Durchbruch.

Am 22.05. schlagen wir dann etwas ruhigere Töne an und zeigen zwei Filme, die die menschliche Kommunikation und Wahrnehmung thematisieren.
STILLE STIMMEN von Ute Seitz beschäftigt sich mit dem Nicht-Sprechen, genauer dem Mutismus und dessen Auswirkungen auf das Leben zweier junger Frauen.

VOM HÖREN SAGEN von Eibe Maleen Krebs bietet anschließend neue Perspektiven auf die Wahrnehmungs- und Gedankenwelt von Geburt an blinder Menschen. Zehn Protagonisten schildern ihre persönlichen Vorstellungen von Licht und Farbe oder zum Beispiel davon, wie es sein muss, ein Auto zu lenken. Die Filmemacherinnen Ute Seitz und Eibe Maleen Krebs werden zu Gast sein.

Alles weitere zum Mai-Programm inklusiver der Film-Trailer findet ihr unter: http://dokumentarfilmsalon.blogsport.de/mai-2018/

Erinnern im April

In unserem April-Programm befassen wir uns mit dem Erinnern und der Erinnerungskultur. Dabei wollen wir unseren Blick nach Israel richten und fragen: Wie gehen junge und ältere Israelis mit dem Gedenken an die Shoah um. Dazu zeigen wir zwei formal sehr unterschidliche Filme, die sich, wie wir meinen, sehr gut ergänzen.

Wir starten am 10.04. mit Moshe Zimermans Film PIZZA IN AUSCHWITZ. Der Filmemacher begleitet den Holocaustüberlebenden Dani Chanoch, der mit seinen Kindern eine besondere Europa-Reise unternimmt: An die Orte seiner Kindheit und von Lager zu Lager. Ein persönlicher und oft humorvoller Film darüber, wie unterschiedlich die Generationen mit der Shoah umgehen.

Weiter geht es dann am 24.04. mit #UPLOADING_HOLOCAUST von Sagi Bornstein und Udi Nir. Der Film montiert unzählige Clips, die israelische Jugendliche auf ihrer Reise nach Polen erstellt haben und deckt dabei einen Zeitraum von etwas 1987 bis heute ab. Er zeigt ihre Besuche in Konzentrationslagern und Gedenkstätten genauso wie Albernheiten auf dem Hotelflur und zeichnet so ein facettenreiches Bild ihrer Erlebnisse.

Trailer und Weiteres findet ihr unter: April 2018




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