Archiv für Februar 2016

Kampf der Künste im März

Live-Musik, Fotografie, Schauspiel: Der März bringt ein picke-packe volles Programm im Dokusalon.

Wir starten am 08.03. mit etwas ganz Besonderem: Einem Filmkonzert! Die belgische Band „We Stood Like Kings“ kommt zu Besuch und vertont den Vertov-Klassiker „A Sixth Part of the World“ neu. Vertovs Film zeigt die Lebensstile der vielfaltigen Bevölkerungsgruppen, die Anfang des letzten Jahrhunderts die damalige Sowjetunion bewohnten. Mit Klängen zwischen klassischer Musik und Post-Rock begleitet die Band den Film live.

Am 22.03. geht’s mit „Life in Stills“ dann nach Israel. Miriam & Rudi Weissenstein eröffneten 1940 im Zentrum von Tel Aviv einen Fotoladen. Im Laufe der Jahrzehnte wächst das Archiv des inzwischen begehrten Fotojournalisten auf über 1 Million Negative an, die die Geschichte Israels dokumentieren. Die über 90 Jahre alte Miriam und ihr Enkel Ben verwalten & hüten diesen Schatz, streiten, trauern, kämpfen. Mit der Tradition, der Veränderung.

Am 29.03 begleiten wir mit „Schöne blonde Augen“ schließlich eine Gruppe von Schauspielern mit geistiger Behinderung, die ein Stück zum Thema „Geburt“ entwickelt – es entstehen berührende Verfremdungen und Momente voller Poesie. Ein Film über Liebe, Kommunikation jenseits des Sagbaren und die Herausforderung des Spielens.

Mehr zum Programm: März 2016

Remakes & Repression im Februar

Im Februar verschaffen wir uns einen Überblick über das filmische Erbe der Türkei der 60er und 70er Jahre und begleiten junge Russinen beim Kampf für ihr Recht auf Liebe.

Los geht’s am 09.02. mit „Remake, Remix, Rip-Off“. Der Kompilationsfilm zeichnet die Geschichte der „Yesilçam“, der türkischen Filmindustrie, in den 60er und 70er Jahren nach. Mit geringen Mitteln und viel Pragmatismus entstehen dort tausende Filme – häufig Kopien internationaler Erfolge wie Rambo oder Star Wars. Eine Hommage an die goldene Ära des türkischen Kinos. Regisseur Cem Kaya wird zu Gast sein.

Am 23.02. geht’s mit „Olya’s Love“ dann nach Moskau. Dort engagieren sich Olya und ihre Partnerin in der LGBT-Szene. Vor der Kamera sprechen sie über ihre Beziehung, familiäre Akzeptanz und ihren Aktivismus. Ein Film über Liebe in Zeiten gesellschaftlicher Diskriminierung und politischer Repression.

Das Programm im Detail gibt es HIER




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