Archiv für April 2010

Programm für Mai

An zwei Dienstagen im Mai sind wir wieder für Euch mit zwei ausgewählten Dokumentarfilmen am Start, dieses Mal mit etwas schwerer, aber allemal sehenswerter Kost.
Am 11.5. zeigen wir „Wenn Ärzte töten“, der die Arbeit des amerikanischen Psychoanalytikers Robert Jay Lifton dokumentiert. Lifton hat sich die Frage gestellt, wie es passieren kann, dass Mediziner im Nationalsozialismus zu Mördern werden konnten. Dabei wirft er auch die Frage nach Ethik und Moral in der modernen Medizin auf. Zur Diskussion wird an diesem Abend der Hamburger Historiker Sven Fritz im Salon zu Gast sein.

Zwei Wochen später, am 25.5. zeigen wir die Doku „Young, Jewish and Left“ von Irit Reinheimer und Konnie Chameides. Darin wird ein vielschichtiges Portrait von jungen AmerikanerInnen gezeichnet, die alle in der politischen Linken aktiv sind und verschiedenste jüdische Wurzeln besitzen. Mit der Dokumentation der Auseinandersetzungen der ProtagonistInnen mit ihrer Herkunft, ihrer jüdischen Identität und ihren radikalen politischen Einstellungen wird deutlich, wie komplex der Begriff der Identität ist, wie wenig sinnvoll ideologische Engführungen in diesem Zusammenhang sind. Wir freuen uns sehr, dass wir an diesem Abend Wolfgang Seibert von der jüdischen Gemeinde Pinneberg als Diskussionsgast begrüßen dürfen.

Ansonsten gilt wie immer: Bar und Foyer sind ab 18 Uhr geöffnet, der Film beginnt um 20 Uhr und wir freuen uns über Eintrittsspenden in die Dose.

Programm für April

Später als geplant aber hochwertiger als erträumt präsentieren wir Euch das Programm des DokFilmSalons im April:
An unserem ersten Termin (13.4.) starten wir mit einem neuen Schwerpunkt, den wir Euch – Interesse vorausgesetzt – in unregelmäßigen Abständen immer wieder präsentieren möchten, nämlich Klassiker des Dokumentarfilms. Unter diesem Titel möchten wir einige der großen, einflussreichen Werke und Regisseure des Genres vorstellen und mit Euch diskutieren. Zum Auftakt beginnen wir mit dem sowjetischen Filmpionier Dziga Vertov, der in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts sein Konzept des Dokumentarfilms entwickelte und einige atemberaubende Filme geschaffen hat. Als Gast haben wir die Bremer Medientheoretikerin und -künstlerin Claudia Reiche eingeladen, die in das Werk Vertovs einführen wird.

Am zweiten Termin (27.4.) kehren wir vor der eigenen dokumentarfilmerischen Haustür und haben mit Bernd Schoch einen Hamburger Filmemacher zu Gast, der seine außergewöhnliche Dokumentation „Slide Guitar Ride“ über den schillernden Mr. Bob Log III vorstellen wird und im Anschluss gerne mit Euch über diese sprechen wird.

An beiden Terminen öffnen wir den Salon (Bar&Foyer) um 18 Uhr, Filmbeginn ist immer um 20 Uhr.




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